© Jens Hagens 2019
Jens Hagens Fotografie
Mit AIDAprima im Orient AIDAprima für mich war es das erste Mal auf einem Schiff der Hyperion Klasse. Ich bin bisher nur auf verschiedenen Schiffen der Sphinx Klasse gefahren. Da ich Kreuzfahrtschiffe und speziell auch AIDA „beobachte“ war ich skeptisch als die Prima vorgestellt wurde, ob ein Schiff mit 1643 Kabinen, also bei Vollbelegung nahezu 4.000 Passagieren, das Ganze nicht eine Nummer zu groß war. OK ich habe dann aber eine Reise für den Winter 2015 im Orient gebucht. Es sollte meine 6. Reise mit AIDA im Orient sein aber eben auf dem neuen Schiff. Bekannterweise hat die japanische Werft den geplanten Abliefertermin nicht einhalten können, und die Tour wurde von der AIDAstella gefahren. Jetzt gut 3 Jahre später hat es aber geklappt die AIDAprima sollte die Orient Route fahren, die ich schon sechs mal gefahren bin - und eigentlich kenne. Ich wollte die Prima aber kennenlernen und habe mich auf das Abenteuer eingelassen. Um es gleich vorweg zu nehmen ich bin mehr als positiv überrascht worden. Wie ich erfahren habe sind während meiner Reise vom 11.1.2019 18.1.2019 knapp 4.000 Passagiere an Bord aber man hat es nicht als unangenehm empfunden. Überall gab es Platz für jeden. Sei es in den Restaurants oder auch auf den Freidecks. Das einzige was definitiv etwas länger dauerte das war das Warten auf die Fahrstühle. Mehr Passagiere mehr Decks – aber nicht das gleiche Verhältnis an zusätzlichen Fahrstühlen – OK ist so – „man ist ja im Urlaub“ , Dass es an Seetagen besonders „kuschelig“ ist, kannte ich auch schon von der Diva, Blu, Lund und der Stella. So war es auch, insbesondere an den Seetagen üblich, dass einige Passagiere schon um 6.00 Uhr morgens ihre Liegen, Relaxsessel, Strandkörbe etc auf den verschiedenen Decks reserviert haben. Was ich so früh morgens schon auf den Oberdecks gemacht habe natürlich fotografiert. Die Sonnenaufgänge, dass Schiff in der blauen Stunde – einfach nur Stimmungen einfangen. Fangen wir mal ganz von vorne an. Der Eingangsbereich auf Deck 3 ist sehr großzügig gehalten. Es gibt sei große Schotten, die darauf ausgelegt sind, dass Passagiere auf das Schiff kommen und es auch wieder verlassen können. Die Security kontrolliert hier auch das Handgepäck und man meldet sich mit seiner Bordkarte elektronisch an und ab. Zu den Fahrstühlen führt ein großer breiter Gang, in beide Richtungen also sowohl Richtung Heck als auch Bug - an dem sich auch eine kleine Bar Pier 3 - befindet. Die Fahrstühle fahren von Deck 3 bis Deck 16 also über 12 „Etagen“. Insgesamt gibt es an Bord mehrere Fahrstuhlanlagen 2 Hauptanlagen mit jeweils 6 Fahrstühlen und im Heck nochmals 2 gläserne Fahrtstuhlanlagen mit jeweils 2 Kabinen, die von Deck 7 bis Deck 15 – zum Skywalk fahren. Der Skywalk ist ein gläserner Balkon von dem aus man einem Blick „vorbei“ am Schiff Richtung der Nok der Brücke gucken kann und man kann nach unten durch den gläsernen Boden gucken. Als ich an Bord war konnte man nicht komplett um den Bord Walk gehen, da jeweils ein Bereich abgesperrt war, da die Glasböden defekt waren. Das Schiff hat eine Länge von 300 Metern dementsprechend lang sind die Wege. Meine Kabine die 10204 eine Veranda Komfort war ganz vorne unterhalb der Brücke. So hatte ich also jedes Mal gut 260 Meter „Luftlinie“ vom Lanai Deck zu meiner Kabine zurückzulegen. Das Lanai Deck hat sich schon nach wenigen Stunden auf dem Schiff zu meinem Lieblingsort entwickelt. Auf Deck 7 direkt hinter dem Weite Welt Restaurant befindet sich die Lanai Bar – die sich auch bei vielen anderen Passagieren – abends zum Treffpunkt entwickelt hat. Hier kann es schon mal eng werden aber das Schiff ist ja groß genug und verdursten kann man nicht. Es gibt genügen Bars fast auf allen Decks. Persönlich enttäuscht war ich von der AIDA Bar auf Deck 15 im Beach Club. Sie kommt mir deutlich kleiner vor als auf der Sphinx Klasse und stellt auch optisch für mich nicht das dar, was andere Bars machen. Die Spray Bar ist z.B. etwas ganzbesonderes. Sie ist auf Deck 6 und Deck 7 ist komplett in weiß gehalten und ist wohl auch von Moet Chandon „gesponsert“ denn es ist eine Champagner-Bar. Über eine kleine Treppe gelangt man in der Spray Bar von Deck 6 auf Deck 7 und dort ist ein kleiner Balkon unmittelbar am Bug des Schiffes. Dieser ist aber nur in den Häfen geöffnet aber dennoch ist es etwas Besonderes dort zu stehen. Es ist natürlich nicht vergleichbar mit dem Bug Korb auf der AIDA Diva Dort haben schon einige tausend Passagiere sich gefühlt wie Leonardo de Caprio und Kate vncelett im Film „Titanic.“ . Vor der Spray bar auf Deck 6 ist der Nachtclub „NIghtfly“. Es werden abends kleine Aufführungen gemacht Varieté, Musik etc. Der Eintritt kostet 10 - Kinder müssen draußen bleiben. Vor dem Nightfly ist die „AIDAplaza“ ein schwimmendes Shopping Center. Es gibt hier verschiedene Shops in denen man Klamotten kaufen kann, einen Juwelier, einen Frisör, Beauty Salon und, und. und. Hier befindet sich auch der Magnum Stand, die“Scharfe Ecke“ für die Currywurst Freunde und eine Tappas Bar. Dier Bereich ist über 2 Decks verteilt, die über eine großzügige Treppe miteinander verbunden sind. Gestalterisch mit Sicherheit gelungen, aber ich bin der Meinung insgesamt überdimensioniert. Auf Deck 7 gibt es auch die Kunstgalerie in der Gemälde und Kunstwerke verschiedener Künstler u.a. Udo Lindenberg oder Otto Waalkes gezeigt werden. Während der Reise gibt es auch Kunstauktionen, auf denen die Kunstliebhaber die Möglichkeit haben Kunstwerke zu ergattern. Ich kenne diese auch schon von den Schiffen der Sphinx Klasse. Allerdings ist die Fläche dort wesentlich kleiner auch das ist in meinen Augen ausreichend. Direkt neben der Kunstgalerie ist auch der Foto Shop. Schon zu Beginn der Reise noch vor dem Schiff und während der Reise, sowohl an Bord als auch bei einigen Ausflügen, begegnet man den Bordfotografen, die Fotos der Reisenden machen. Man hat auch die Möglichkeit an Bord an speziellen Fotoshootings teilzunehmen, oder kann sich auch seine persönlichen, individuellen Fotos machen lassen. Von den Schiffen der Sphinx Klasse kenne ich den Foto Shop noch, in dem über etliche Meter verteilt, Wände waren, an denen die Fotos, die auf der Reise gemacht worden sind bezeigt werden. Die Technik hat sich im Laufe der zeit natürlich erheblich verändert, und so Fallen diese Wände auf der Prima natürlich weg und die Bilder werden über Monitore gezeigt. Man logt sich mit seiner Bordkarte ein lässt ein Referenzfoto erstellen und dann sucht der Automat über die Gesichtserkennung alle Fotos aus, und zeigt diese digital an, so wie es frühe noch in Papierform an den Wänden gemacht worden ist. Am Automaten kann man sich dann seine Fotos aussuchen, und in den verschiedenen Varianten in einen Warenkorb legen lassen. Auch in digitaler Form auf USB Stick kann man die Fotos erwerben. Papierabzüge kosten 8.95 €, digitale Abzüge 7.95. Wenn man einen Papierabzug kauft, kann man für 1 € Aufschlag auch die digitale Version erhalten, zzgl. USB Stick. Zentraler Punkt ist auch auf der AIDAprima das Theatrium. Es streckt sich über die Decks 6,7 und 8 und liegt direkt am Treppenhaus Richtung Bug und einem Fahrstuhlschacht. Es ist technisch auf höchstem Niveau ausgestattet mit verschieden hydraulischen Bühnenebenen, Kran und Seilkonstruktionen etc. Vom Theatrium aus kann man die meisten öffentlichen Bereiche Restaurants, Aktivitätenstation und Shops erreichen. Das Theatrium ist auf beiden Seiten auch über Treppen miteinander verbunden. Das Theatrium dient nicht nur den verschiedenen Shows, die teilweise 2 mal am Tag gezeigt werden. Durchgeführt vom AIDA Ensemble, die an einer speziellen Theaterschule ausgebildet werden, sieht man teilweise phantastische Shows mit akrobatischen Darbietungen, die höchstes Niveau haben. Im Theatrium werden auch Spieleshows durchgeführt, es werden Vorträge, z.B. über die verschiedenen Destinationen der jeweiligen gezeigt und die passenden Ausflüge vorgestellt. „Wer wird Millionär“ ist u.a. eine Spieleshow, an der man an Bord auch teilnehmen kann. Die Ausflüge kann man schon vor der Reise über das Internet auf der MyAida Seite buchen, aber auch an Bord kann man noch Ausflüge buchen auch das auf elektronische Weise. Es stehen aber auch die Ausflugsberater in einem Büro an Bord auf Deck 4 neben der Rezeption zur Verfügung. Auch die Reiseberater, bei denen man an Bord seine nächste AIDA Reise buhen kann, haben auf Deck 4 ihr Büro. Wenn man an Bord schon die nächste Reise bucht, kann man bis zu 150 Bordguthaben für die gebuchte Reise erhalten. Auch Vormerkungen sind dort möglich. Das an Bord von den „Bordfotografen“ fotografiert wird, habe ich bereits erwähnt. Es gibt an Bord auch ein Video/TV-Team die von jeder Reise einen Film drehen, den man am Ende der Reise käuflich erwerben kann. Es wird nicht mit einer „kleinen“ Videokamera gefilmt, wie es der 0-8- 15 Videofreund hat, sondern die Ausrüstung ist schon beachtlich. Auch die Ergebnisse sind beachtlich. In einem gläsernen TV Studio an Bord werden die Filme geschnitten und mit Musik hinterlegt. Es gibt Einblendungen von den verschiedenen Destinationen und der Film ist fast kommentarlos. Mir persönlich gefallen die Arbeiten des AIDA TV Teams außerordentlich gut die Stimmung der Reise wird für die Ewigkeit festgehalten. Ich sehe privat sehr gerne Reportagen im Fernsehen über Reiseziele, Dokumentationen in jeder Form. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Arbeiten des AIDA TV Teams mit den Dokumentationen und Reportagen im TV absolut mithalten können manche TV Reportagen sind dagegen sogar laienhaft gemacht. Das TV Team veranstaltet auch täglich im Theatrium die „Prime Time“. Der jeweilige Entertainment-Manager der Reise hat seine eigene Show, die sich direkt auf die Reise bezieht. Es werden Informationen geben, und verschiedenen Crewmitglieder dürfen auch mal als Gast der Prime Time dabei sein um interessante Informationen über die Reise zu geben oder aus Bereichen, die den Passagieren verwehrt sind. Zu der Kabine. Gebucht habe ich Veranda Komfort im Vario. Zugeteilt wurde mir die Kabine 10204. Die Kabine befindet sich auf Deck 10 Backbord „ganz vorne“ links. Es ist eine Eckkabine mit einem recht breitem Balkon ca 7 mtr. der aber nicht über die volle Breite genutzt werden kann, da er im linken Bereich etwas schmal ist. Das sehe ich aber nicht als Manko an. Auf dem Balkon befinden sich 2 der bekannten Relaxstühle, ein Beistelltisch, ein Hocker und die Hängematte hängt auch schon. Es ist viel Bewegungsfreiheit auf dem Balkon vorhanden. Die Tür ist m.E. eine recht breite Schiebetür. Direkt vor der Tür ist eine Glasscheibe in einem Abstand von ca 70 cm. Diese macht auch Sinn, da die Kabine direkt nach vorne gelegen ist, und wenn das Schiff auf See ist und es ist windig kann der Wind so nicht in die Kabine bei geöffneter Verandatür. Die Veranda hat eine Stahlbrüstung. Auf See ist es kein Problem, auch bei Wind „von vorne“ in den Stühlen zu sitzen. Die Kabine selber hat 2 Schränke einen mit Kleiderstange und einen mit Regalböden in dem auch der Tresor untergebracht ist. Gegenüber der Eingangstür ist das Bad, welches in der Größe und Ausstattung den mir bekannten Bädern der Sphinx Klasse entspricht. Dusche, WC und Waschtisch mit Spiegel an dem auch ein Kosmetikspiegel befestigt ist. Vor dem Bad hat man gut 5 freie Fläche. Das Bett ein Doppelbett entspricht dem typischen AIDA Bett. Vor dem Bett hat man einen ca 90 cm Gang vor dem „Pult“. In dem Pult sind 4 Schubladen in einer ist der Föhn. Über dem Pult ist ein Großer Flatscreen auf dem man TV Programme und das AIDA TV Programm empfangen kann. Am Pult sind 2 Steckdosen (230 V) und 2 USB Stecker. Neben dem Bett links steht ein Sessel der zum 3ten Bett umfunktioniert werden kann, sowie ein kleiner Hocker/Tisch. Reisekoffer lassen sich bequem unter dem Bett verstauen. Es ist neben dem Sessel auch ein Regal mit 4 Böden. Die Kabine ist ruhig man hört nichts von den anderen Decks oder Kabinen. OK wenn Seegang ist, dann ist eine Kabine im Bugbereich genauso „anfällig“ wie eine Kabine am Heck in Bezug auf das Schaukeln. Auf der Orientroute konnte man einmal merken, dass man auf See ist ansonsten ist der persische Golf ein „Ententeich“: Die Wege sind auf dem Schiff recht lang was aber auf die Größe des Schiffes zurückzuführen ist. Wenn ich morgens zum Sonnenaufgang auf Deck 15 zum Skywalk gegangen bin, habe ich schon gut 300 Meter hinter mich gebracht dann wieder zurück zur Kabine und die Morgenwäsche erledigen und dann gibt es Frühstück das waren dann nochmals einige Meter. Aber – Laufen hält gesund. Die meisten, wichtigen Bereiche des Schiffes sind Barrierefrei dort wo Stufen sind sind auch Rampen vorhanden, z.B. auf Deck 15 zum Beach-Club. An Bord wird man nicht verhungern. Es gibt 5 Buffe-Restaurants und 6 Spezialitäten / A-la Carte Restaurants. Die Restaurants versteilen sich auf den Decks 6 bis 8 das Fuego Restaurant ist auf Deck 14 direkt am „5 Elements“. Die Restaurants haben unterschiedliche Öffnungszeiten, die man täglich in der AIDA Heute findet. Ich habe persönlich lediglich die Buffet Restaurants genutzt. Das Essen war immer reichhaltig. Jeden Tag gab es Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Gemüse, Salat und Nachspeisen – aber jeden Tag etwas anderes – also eine abwechslungsreiche Küche In der AIDA Heute werden auch Informationen über besondere Veranstaltungen an Bord gegeben, der tägliche Veranstaltungskalender wird aufgeführt. Es werden Hinweise und Informationen zu den jeweiligen Destinationen gegeben und auch für alle Lokalitäten an Bord sei es Essen und Trinken, SPA, Unterhaltung oder Information und Service – werden die Öffnungszeiten aufgeführt. An Bord gibt es für die „Spielsüchtigen“ ein Casino. Das Casino hat nur „auf See“ geöffnet. In dem Casino sind nur Automaten sei es Roulette, Black Jack oder diverse „Daddelautomaten“. Auch die Automaten nehmen die Bordkarte als Zahlungsmittel. Man belastet sein Bordkonto mit einem wählbaren Betrag dieser wird seinem eigenen Casinokonto gutgeschrieben. Je nach Höhe der Spieleinsätze, die man während der Reise macht dazu zählen natürlich auch die gewonnen Beträge bekommt man Freigetränke, die am Automaten angezeigt werden. Das Casinokonto wird am Ende der Reise mit dem Bordkonto verrechnet das heißt Gewinne werden automatisch vom Casinokonto auf das Bordkonto übertragen. Höhere Gewinne, die durch das Casinopersonal am Automaten freigeben werden werden in bar ausgezahlt allerdings nur bis zu einer Höhe von 2.999 €. Darüber hinausgehende Beträge werden per Überweisung auf das Bankkonto des Gewinners überwiesen. Das Casino veranstaltet während der Reise auch Bingo Spiele, die an verschiedenen Orten im Schiff durchgeführt werden vornehmlich auf der AIDA Plaza. Zum Ende einer Reise wird ein Jackpot ausgespielt – in meiner Reise waren es 4.000 €uro, die es zu gewinnen gab. Es gibt an Bord einen großen SPA Bereich und auch ein Fitness Studio. Auf Deck 15 ist ein Jogging Parcours, der sich auch schon am frühen morgen großer Beliebtheit erfreut es aber auch nur morgens dort möglich ist seine Runden zu drehen. Am Tage gibt es leider doch einige Passagiere, die meinen der farblich gekennzeichnete Parcours ist als Stellfläche für Liegen und Stühle markiert. Für die kleinsten Passagiere gibt es einen Kidsclub. Hier kümmern sich speziell ausgebildete Gastgeber um das Wohl der Kleinen, so dass die Eltern auch die Möglichkeit haben, den Urlaub zu genießen. Die Jugendlichen finden ihren Zeitvertreib im 5 Elements. Dort gibt es Wasserrutschen über mehrere Decks, Klettergarten u.v.m. Auch eine Lounge für die „Heranwachsenden“ und Spieleautomaten sind dem 5 Elements angegliedert. Ich habe jetzt sicher nicht alles an Bord angesprochen weil ich selber auch nicht alles genutzt habe. Ich kann aber sagen, dass es ein tolles Schiff ist, welches dem heutigen AIDA Stil entspricht. Ob das Schiff für Routen in wärmeren Gefilden das Richtige ist, mag jeder für sich selber entscheiden. Ich meine aber mit dem Konzept des Beach-Clubs, welcher mit einem beweglichen Dach ausgestattet ist, ist das Schiff ideal für die Regionen, in denen eine Wettergarantie nicht gegeben ist. Zu guter Letzt noch etwas über die Crew aus meiner Sicht. Diese zeigt sich sehr bemüht um das Wohl der Passagiere. Rund um die Uhr wird an Bord gearbeitet. Man darf nicht glauben, wenn die Passagiere in ihren Kojen sind, dass auch die Crew schläft. Nachts wird gearbeitet. Seien es Proben im Theater oder Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten. Auf dem Oberdeck sind viele Crewmitglieder bis früh am morgen damit beschäftigt, dieses täglich zu reinigen. Jeden Abend werden alle Liegen und Stühle gestapelt und verzurrt morgens wieder aufgestellt, wie an einer Perlenkette schnurgerade. Die Crew ist sehr freundlich, und hat immer ein Lächeln auf den Lippen. Sei es ein „good morning, Sir“ oder ein „how are you“. Man sieht ihnen auch an, dass Sie Spaß an ihrer Arbeit haben. Der Slogan von AIDA Cruises „Hier ist das Lächeln zu Hause“ ist bei den meisten im Blut. Leider aber, so mein Empfinden, nicht bei den Crewmitgliedern, die mit weißem Hemd und Offiziersklappen unterwegs sind., die gehen wohl zum Lachen, bzw. Lächeln auf Deck 1. Es scheint wohl auch schwierig zu sein, für die „höheren“ Posten, deutsches Personal zu bekommen. Noch nie ist mir es so sehr aufgefallen, wie in diesem Jahr, dass viele der Offiziere aus anderen Ländern der Welt kommen. Für weitergehende, detaillierte Informationen wird man mit Sicherheit im Internet noch viele Informationen und Videos finden. Insbesondere beim Kreuzfahrttester Matthias Morr und auf den verschiedenen Seiten und Blogs von SuK (Schiffe und Kreuzfahrten).